Kernel 2.6.31, der Intel Grafiktreiber und das Ruckeln

Vorgestern habe ich mir den 2.6.31er Kernel kompiliert und installiert. Wie immer problemlos… bis zur ersten Runde QuakeLive. Das Spiel ruckelte unerträglich. Wieder meinen 2.6.30.5er Kernel gestartet, kein Ruckeln.
Also musste es am neuen Kernel liegen. Da ich weiss, dass die Intel-Treiber im Kernel aktuell eine Baustelle sind habe ich mich auf die Suche nach einer Problemlösung gemacht und bin hier fündig geworden. Ein Patch für Mesa soll das Problem lösen.

Also habe ich mir das original Slackbuild genommen, die Mesa-Dateien von hier geholt (bei der Gelegenheit gleich in einer neueren Version) und den Patch auf die Sourcen losgelassen. Leider musste dieser noch ein wenig angepasst werden. Hierfür danke an Slackman. 🙂 Den angepassten Patch für Mesa-7.5.1 gibt es hier: Mesa-7.5.1-Intel.patch. Danach mit dem angepassten Slackbuild ein neues Paket gebaut und installiert.

Die Mühe hat sich gelohnt. Das Ruckeln ist weg und ich hab mit glxgears etwa 50 FPS mehr. Vorher 290-300 jetzt 340-360.

Nachtrag: Die Desktopeffekte von KDE 4.2 funktioneren damit nicht mehr. Also weiter nach einer Lösung suchen… 🙁

Nachtrag2: Mit dem Kernel 2.6.31.1 tritt das ruckeln nicht mehr auf, jedoch ist die Performance wieder auf dem Niveau des 2.6.30.5er Kernel. 🙂

Slack 13.0: deutsches Tastaturlayout ohne xorg.conf

Mit der neuen Slackware Version (13.0) kam auch ein neuer X Server auf die Platte. Dieses läuft (bei mir) sogar ohne das anlegen einer xorg.conf…

Jedoch wollte sich kein deutsches Tastaturlayout einstellen. Selbst mit einer frisch erstellten xorg.conf hatte ich noch kein deutsches Tastaturlayout. Also habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Der neue X Server konfiguriert sich selbständig mit Hilfe von HAL. Um darauf einfluss zu nehmen kann man in /etc/hal/fdi/policy Konfigurationsdateien Anlegen.

Um jetzt ein deutsche Layout zu bekommen kopiert man (als root) aus /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/ die Datei 10-keymap.fdi nach /etc/hal/fdi/policy

cp /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/10-keymap.fdi /etc/hal/fdi/policy/

Danach bearbeitet man die Datei und ändert folgende Zeile:

<merge key="input.xkb.layout" type="string">us</merge>
in
<merge key="input.xkb.layout" type="string">de</merge>

und speichert das.

Nach einem neustart des X Servers sollte dieser auch ein deutsches Tastaturlayout haben.

Slackware 13.0 veröffentlicht!

Slackware 13.0 ist veröffentlicht!

Aus dem Changelog:

Slackware Current ChangeLog Notice.

The following additions have been made to The Current ChangeLog.txt

		Please do not Reply to this email

-------------------------------------------------------------------
Wed Aug 26 10:00:38 CDT 2009
Slackware 13.0 x86 is released as stable!  Thanks to everyone who helped
make this release possible -- see the RELEASE_NOTES for the credits.
The ISOs are off to the replicator.  This time it will be a 6 CD-ROM
32-bit set and a dual-sided 32-bit/64-bit x86/x86_64 DVD.  We're taking
pre-orders now at store.slackware.com.  Please consider picking up a copy
to help support the project.  Once again, thanks to the entire Slackware
community for all the help testing and fixing things and offering
suggestions during this development cycle.
As always, have fun and enjoy!  -P.

Quake Live Linux

Seit Dienstag gibt es auch das Browser-Plugin auch für Linux und Mac.

Insgesamt funktioniert das Plugin genauso wie mit Windows, ich hatte nur ein kleines Soundproblem, welches sich mit ’seta s_mixahead „0.3“‚ in der config beheben lässt. Ausserdem ist die Performance nicht ganz so gut wie mit Windows. Das schiebe ich dann allerdings auch auf meine popelige OnBoard Grafik. 😉

Mein Fazit:

Quake Live rockt!

Ross Antony

Meine Mädels sind ja schon länger Fans von Ross Antony und ich finde ihn auch Klasse!

Heute waren wir in Moers und haben ihn dort getroffen. Da Jana mich auch  mit Ross fotografiert hat will ich das natürlich auch zeigen. 😉

laura_ross_ich

Lazarus installieren

Lazarus ist eine RAD-Entwicklungsumgebung die auf Freepascal aufsetzt.
Delphi Kenner werden sich fast wie zu Hause fühlen, da Lazarus aussieht wie Delphi 7 und auch einen ähnlichen Funktionsumfang hat.

Hier möchte ich den Weg beschreiben, wie ich Lazarus unter Slackware 12.2 installiert habe. Es ist nicht Systemweit installiert, sondern nur für meinen Benutzer.

Aktuell ist Freepascal 2.2.2 und Lazarus 0.9.26.2 beta.

Um Lazarus zu installieren kompilieren wird noch gdk-pixbuf benötigt, welches man am einfachsten mit dem Slackbuild-Script von slackbuilds.org kompiliert oder bei slacky.eu als fertiges Paket zum Download bereitsteht.

Bei slacky.eu gibt es ein fertiges Freepascal-Paket welches auch installiert werden muss.

Zuletzt werden dann noch die Freepascal-Quellen benötigt, welche entpackt bereitliegen sollten. Ich habe sie nach /usr/src/fpc entpackt.

Als nächstes holt man sich auf den Lazarus Projektseiten das „Lazarus Zip /Gzip“ Archiv. Dieses entpackt man an einen Ort seiner Wahl (bei mir ~/bin).
Dann wechselt man in das Verzeichnis und kompiliert lazarus mit

make all clean

Nach ein paar Augenblicken sollte Lazarus fertig sein und man kann es mit  ./lazarus starten.

Lazarus startet jetzt mit einer recht hässlichen GTK+ Oberfläche und meckert über fehlende Freepascal-Quellen. Also noch den Pfad zu den Quellen unter „Einstellungen“ -> Options -> „FPC-Quelltextverzeichnis“ anpassen und schon kann das Programmieren losgehen.

🙂
Ich habe dann Lazarus mit gtk2 neu kompiliert. Am einfachsten geht das über das Menü: Werkzeuge -> „Lazarus erstellen“ einrichten …
Dort dann bei „Build optionen“ „Alles erstellen“ auswählen, dann bei IDE gtk2 (oder auch qt) wählen und „Erstellen“. Nach ein paar Augenblicken sollte Lazarus dann mit der neuen Oberfläche neu starten.