Quakelive closed beta: Ich bin dabei…

Letzte Woche hatte ich unerwartete Post in meinem E-Mail Postfach. Eine Einladung zum Quaklive beta-Test. 🙂

Heute bin ich endlich dazu gekommen mich anzumelden und ein paar runden zu testen…

Ich bin begeistert. 😀

Es sieht aus wie Quake3Arena und es fühlt sich auch so an. Und das Beste: Es läuft sogar auf meinem Laptop erstaunlich flüssig. Nur leider lässt es sich nicht unter Linux zum starten bringen. Schade eigentlich. Im Forum zu Quakelive steht das erst mit einem Linuxclient begonnen wird, wenn der Windowsclient ordentlich läuft und der beta-Test abgeschlossen ist. Ich bin gespannt, wann es soweit ist.

Ich freu mich auf jeden Fall schon, wenn die geschlossene Testphase beendet ist und auch ein Linuxclient kommt.

Slackware 12.2 ist freigegeben

Am Freitag war es mal wieder soweit… Slackware 12.2 ist freigegeben.

Die neue Version bringt nur Detailverbesserungen und Programmupdates mit um 100% abwärtskompatibel zu 12.1 zu sein. Ich habe die Gelegenheit genutzt und auf meinem Laptop mal ein bischen aufgeräumt und ein sauberes Slackware installiert. Jetzt auch wieder mit XFCE. Ich mag das GTK-Interface irgendwie lieber als das look&feel von qt-Anwendungen. Ausserdem ist XFCE noch nicht so aufgeblasen und schön schnell. 🙂

easys 4.2 review

Obwohl ich ja überzeugter Slackware Benutzer bin, wage ich immer mal wieder einen Blick auf andere Distributionen. Dieses Mal habe ich easys 4.2 (basierend auf Slackware) getestet.

Der Rechner auf dem das ganze installiert wurde ist ein Sony Vaio PCV-RX405.

Die Ausstattung:
AMD Athlon XP 2400+
512 MB RAM
60 GB Fesplatte (15 GB für Linux)
Nvidia GeForce FX 5200
DVD-Brenner und DVD-ROM

Vorweg kann ich sagen, ich bin positiv überrascht wie einfach man doch die Slackware installation beeinflussen kann.

Easys verwendet für die Installation und auch im laufenden Betrieb für verschieden Konfigurationen (Netzwerk, Dialup, Paketmanager) ALICE.

Der Partitionierungsmanager hat seinen Dienst zuverlässig verrichtet und war auch für fortgeschrittene Benutzer verständlich. Schönes Teil, so macht partitionieren spass!

Der grafische Installer (YaLI – Yet another Linux Installer) ist ansprechend und zeigt die Informationen und den aktuellen Status der Installation verständlich an. Mir als Slackware-Kenner fehlt nur die Möglichkeit schon bei der Installation Pakete auszuwählen (hier könnte vielleicht ein Profi-Modus eingebaut werden). Ist aber auch nicht wirklich tragisch, da man ja über den netten ALICE-Package Manager alles nicht benötigte deinstallieren kann.

Bei der Bootmanagerinstallation (die auch wunderbar funktioniert hat) fehlt mir die Möglichkeit gleich das schon vorhanden Windows (oder auch andere OS) einzutragen. So bin ich gezwungen nach dem ersten Start erstmal die lilo.conf zu bearbeiten und das nachzuholen.

Aber was ist das? Wo ist der schöne neue grafische Lilo-Prompt den Slackware seit 12.1 verwendet? Hätte man den nicht beibehalten können? (Natürlich mit einem easys Bild angereichert.)

Der mitgelieferte Kernel (2.6.24.5) unterstützt die von mir verwendete Hardware. Sound funktionierte auch sofort, nur beim ersten Start mussten die passenden Kanäle eingeschaltet und die Lautstärke angepasst werden. Sogar der Firewire-Port wird erkannt. Leider kann ich den nicht Testen, da ich keine Geräte dafür habe.

Hier mal die Ausgabe von lspci:

00:00.0 Host bridge: nVidia Corporation nForce CPU bridge (rev b2)
00:00.1 RAM memory: nVidia Corporation nForce 220/420 Memory Controller (rev b2)
00:00.2 RAM memory: nVidia Corporation nForce 220/420 Memory Controller (rev b2)
00:00.3 RAM memory: nVidia Corporation Unknown device 01aa (rev b2)
00:01.0 ISA bridge: nVidia Corporation nForce ISA Bridge (rev c3)
00:01.1 SMBus: nVidia Corporation nForce PCI System Management (rev c1)
00:06.0 Multimedia audio controller: nVidia Corporation nForce Audio (rev c2)
00:06.1 Modem: nVidia Corporation nForce AC’97 Modem Controller (rev c1)
00:08.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce PCI-to-PCI bridge (rev c2)
00:09.0 IDE interface: nVidia Corporation nForce IDE (rev c3)
00:1e.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce AGP to PCI Bridge (rev b2)
01:07.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors TriMedia TM-1300 (rev 83)
01:09.0 FireWire (IEEE 1394): NEC Corporation uPD72874 IEEE1394 OHCI 1.1 3-port PHY-Link Ctrlr (rev 01)
01:0a.0 USB Controller: NEC Corporation USB (rev 41)
01:0a.1 USB Controller: NEC Corporation USB (rev 41)
01:0a.2 USB Controller: NEC Corporation USB 2.0 (rev 02)
01:0b.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 10)
02:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV34 [GeForce FX 5200] (rev a1)

Die X-Konfiguration tut ihren Dienst und das System ist nach dem ersten booten sofort einsetzbar. Jetzt fehlte nur noch der NVidia Treiber. Wie man diesen installiert ist hier schön beschrieben (obwohl für easys 4.1 geschrieben funktioniert dieser Weg auch tadellos mit 4.2).

Das installierte System belegt 2.7GB… Ich denke, das lässt sich bei heutigen Plattengrößen verkraften, allerdings hätte ich mir wie oben geschrieben eine Paketauswahl gewünscht.

Nun noch ein paar Kritikpunkte:
Die Netzwerkkonfiguration (zumindest für eine Ethernetkarte) sollte schon in die Installation integriert sein oder mindestens beim ersten Start sollte ein Konfigurationsfenster gestartet werden, wo man das nachholen kann.
Die ALICE-Netzwerkkonfiguration bringt bei mir ausserdem beim umkonfigurieren und aktivieren von eth1 einen Fehler, das pppoe-stop nicht aufgerufen kann (PPPoE hab ich gar nicht eingerichtet und brauche ich auch nicht).

Fazit:
Easys eignet sich hervorragend für den Einsteiger und auch der Fortgeschrittene Benutzer findet ein schön vorkonfiguriertes, funktionierendes Linux auf seiner Platte.
Weiter so!

Opera 9.5 eine Alternative zuf Firefox?

Heute habe ich mir zum ersten mal Opera installiert um den mal ausgiebig zu testen.
Die ersten Einstellungen sind schnell gemacht und alle gewünschten Funktionen sind vorhanden und auch dort, wo ich sie erwartet habe. 🙂

Die Cookiebehandlung lässt sich genauso einstellen wie ich das von Firefox gewohnt bin. Bookmarks liessen sich schnell importieren und auch das Mailkonto (IMAP) ist schnell eingerichtet und funktioniert tadellos inkl. Import des Adressbuches.

Meine subjektiven Eindrücke im Vergleich mit Firefox bisher:

  • der Seitenaufbau ist schneller
  • die Darstellung ist manchmal etwas anders (kleinere Fonts)
  • Opera startet schneller
  • er sieht besser in KDE integriert aus (ich denke dank qt)

Mal sehen… ich werde ihn auf jeden Fall mal noch ein paar Tage testen. 😀

Opera 9.5 - beautifully engineered

Meine Maus (Logitech MX 510)

Schon lange nervte mich, das ich mit meinem Slackware nicht alle Tasten meiner Maus nutzen konnte. Heute bin ich dem Problem ein Stück näher gekommen. 🙂

In der xorg.conf habe ich die Maus jetzt so konfiguriert:

Section „InputDevice“
Identifier „Mouse1“
Driver „evdev“
Option „Name“ „Logitech USB-PS/2 Optical Mouse“
Option „Buttons“ „11“
Option „Resolution“ „800“
EndSection

Mehr ist nicht nötig damit die Maus erkannt und alle Tasten nutzbar werden. 🙂 Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die Tasten anders belegen kann. Im Firefox funktionieren die Daumentasten schonmal mit Seite vor/zurück, wie ich das von Windows gewohnt bin.

Video Stream zur Wii

Ja, auch wir haben eine Wii…

Nachdem ich schon häufiger nach Möglichkeiten gesucht habe wie man auf der Wii Filme gucken kann, bin ich gestern Abend auf Wiideo Center gestossen. 🙂 Das Programm macht genau das was ich mir gewünscht habe.

Leider gibt es noch keine Version für Linux, aber die ist geplant. Was auch, wie der Autor selbst schreibt, kein grösseres Problem sein sollte da es in Java geschrieben ist. Auch ist das Teil unter der GPLv2 freigegeben und von hier können die Quelldateien bezogen werden.

Leider hat der Autor im Downloadpaket auch ein JRE integriert. Hat man ein aktuelles  JRE installiert kann man auch das jre-Verzeichnis im Programmordner löschen um Platz zu sparen. 😉 Eine Auswahlmöglichkeit mit oder ohne JRE wäre angebracht, da es doch den Download halbieren würde.

Zwischenbericht

Das Studium ist doch etwas umfangreicher als ich es mir vorgestellt hatte. 🙂

Der Kurs „Mathematische Grundlagen“ macht mir dabei die grössten Sorgen. Für eine absolute Mathe-Niete wie mich liest sich der Kurstext nur wie eine aneinanderreihung von Zahlen, Zeichen und Buchstaben. Themen bisher waren ‚Grundlagen‘ (Sprachgebrauch, Matrizenrechnung), ‚Matrizen und Vektorräume‘ und ‚Vektorräume und lineare Abbildungen‘. Die Einsendeaufgaben (bisher 2x) habe ich eher schlecht als recht bearbeitet, da ich immernoch keinen echten Schimmer habe worum es überhaupt geht und wie das Funktioniert. 🙁

Der Kurs „Imperative Programmierung“ liest sich gut und verständlich. Die Ãœbungsaufgaben und Einsendeaufgaben lassen sich gut bearbeiten und auch sonst macht mir dieser Kurs spass, da ich mal endlich eine Programmiersprache (wenn es auch erstmal „nur“ PASCAL ist) lerne. 🙂

Das Studienzentrum in Bottrop ist gut zu erreichen und bietet mir für beide Kurse mentorielle Betreuung, sodass ich im Augenblick 1x die Woche dort bin. Immer schön im wechsel Mathe und Programmieren. Auch wird es dort zu beiden Kursen Prüfungsvorbereitungen geben.

Am 10. & 11.11.07 sind in Bochum (an der Ruhr Uni) Studientage (zum Thema Mathe) zu denen ich mich auch angemeldet habe. Vielleicht bringt mich das ja weiter…

Die Unterlagen kommen bisher immer spätestens 3 Tage nach Versandtermin.

Ich bin gespannt, wie’s weitergeht und werde wieder berichten.